Berliner Kaufpreise 2019
Berliner Kaufpreise 2019
Berliner Mietpreise 2019
Berliner Mietpreise 2019

Überraschung: Preisanstieg von über 10 Prozent bei Kaufimmobilien

Miet- und Kaufpreiskarten mit aktuellen Referenzpreisen

Auch in diesem Jahr hat Black Label Immobilien (bli) wieder seine Miet- und Kaufpreiskarten mit aktuellen Referenzpreisen für den Berliner Immobilienmarkt ermittelt. Auf diesen Karten lassen sich die aktuellen Immobilienpreise rund um die U- und S-Bahnstationen des gesamten Berliner Verkehrsnetzes ablesen.

Die Auswertung der Preiskarten sorgte dieses Jahr für eine Überraschung: Die Kaufpreise sind weiter gestiegen, nur kletterten sie nicht wie erwartet um 5-8 Prozent nach oben, sondern der Anstieg hat schon den zweistelligen Bereich mit über 10 Prozent erreicht. Sofort fällt ins Auge, dass sich die Quadratmeterpreise innerhalb des S-Bahnrings im Vergleich zum Vorjahr nahezu angeglichen haben. Unter 4000 Euro pro Quadratmeter lässt sich kaum noch eine Wohnung im Zentrum Berlins zum Kauf finden. Dabei sind die Kaufpreise bei Neubauten geradezu explodiert, hier hält die Preissteigerung mit 10-15 Prozent weiter an, obwohl es immer weniger Käufergruppen gibt.

Bei den Mietpreisen bestätigt sich der Aufwärtstrend ebenfalls. „Allerdings steigen die Mieten nicht so schnell wie die Kaufpreise, aber auch hier ist dieselbe Entwicklung zu sehen, dass sich bei den Neuvermietungen die Mietpreise innerhalb des S-Bahngürtels weiter angleichen. Unter 15 Euro pro Quadratmeter wird kaum noch eine Mietwohnung auf dem freien Markt angeboten. Im letzten Jahr waren zum Vergleich die Mietpreise innerhalb des S-Bahngürtels unter 11 Euro pro Quadratmeter eher rar gesät“, zieht Achim Amann, Mitgeschäftsführer von Black Label Immobilien, seine Erkenntnisse aus den bli-Preiskarten.

Hier lassen sich die Mietpreiskarte und Kaufpreiskarte von bli anschauen und downloaden. Die jährliche Erhebungen der Miet- und Kaufpreisdaten, basierend auf den Auswertungen von bli mit der Software „MarktNavigator“ von Immobilienscout24.de, dienen dazu, die Marktpreisentwicklungen realistisch einschätzen zu können. 

Finanzierungstipp: Jetzt in vermietete Wohnungen investieren

 „Wir geben Kapitalanlegern den Rat in langfristig vermietete Wohnungen zu investieren. Der Grund ist der erhebliche Preisunterschied von zirka 30 Prozent zwischen leerstehenden und vermieteten Wohnungen. Als Kapitalanlage sind diese Wohnungen wesentlich günstiger. Sie sind an langfristige Mieter vermietet, die noch bis zu zehn Jahren Kündigungsschutz gegen Eigenbedarf haben“.

Die große Preisschere bei leerstehenden und vermieteten Wohnungen ergibt sich daraus, dass es deutlich weniger Mietangebote gibt als im letzten Jahr, daher steigen die Mieten weiter an. Wohnungen, die bei einer Neuvermietung der Mietpreisbremse unterliegen, kommen nur noch selten auf den freien Markt. Entweder werden sie gewinnbringend verkauft oder als WG und/oder möbliert weiter vermietet oder auf dem „Schwarzmarkt“ gehandelt. Die negativen Auswirkungen der Mietpreisbremse haben die Suche nach einer bezahlbaren freien Mietwohnung deutlich erschwert.

Wohin geht der Trend dieses Jahr und wo sind noch weitere Preissteigerungen zu erwarten?

Die Mieten werden sich noch weiter in Berlin angleichen. „Besonders in den südwestlichen Bezirken wie Steglitz, Tempelhof, Mariendorf, Britz und Zehlendorf ist noch viel Bewegung auf dem Markt  – hier erwarten wir für dieses Jahr Preissteigerungen von 8-10 Prozent“, schätzt Achim Amann.

Ein auffälliger Trend lässt sich bei jungen in Berlin lebenden Familien beobachten. Sie kehren Berlin den Rücken, indem sie ihre Immobilie verkaufen oder die Mietwohnungen aufgeben. Es zieht sie ins Berliner Umland, wo es sich noch wesentlich günstiger wohnen lässt. „Auch haben wir mit Bedauern festgestellt, dass sich viele Investoren und Baufirmen von Berlin abwenden und lieber in anderen Gemeinden bauen. Verantwortlich dafür sind nach unserer Sicht die Mietpreisbremse, der Milieuschutz, die allgemeine politische Lage in Berlin und im Besonderen die feindselige Stimmung der Berliner Bauämter gegenüber Bauträgern und Vermietern“, meint Achim Amann.


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