Immobilienmarkt in der Prignitz

Aktueller Trend: Wie entwickelt sich die Nachfrage für die Prignitz online?

Carolin Palatini

Was macht den aktuell schnell wachsenden Immobilienmarkt in der Prignitz aus?

Dazu haben wir unsere Expertin für die Prignitz befragt: Carolin Palatini, Immobilienmaklerin bei Black Label Immobilien.

Zusammenfassung

Die Prignitz im Nordwesten Brandenburgs weckt seit Jahren großes Interesse bei Berliner Immobilienkäufern. Das liegt an der guten Anbindung an Berlin, moderaten Preisen und einem modernen, gut sanierten Immobilienbestand.

Kenndaten: Prignitz & Ostprognitz-Ruppin

Größe der beiden Landkreise: 4.665,02 km²
Einwohnerzahl der beiden Landkreise: 174.403 Einwohner
Lage: Brandenburg / Nordwesten

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Bekommt man in der Prignitz für 100.000 € eine Immobilie?

In der Prignitz ist es durchaus noch möglich, für 100.000 Euro ein Haus zu erwerben. Tendenziell sind diese preiswerteten Objekte in den kleineren Ortsteilen der Gemeinden vorzufinden, wie in der Ostprignitz in Rheinsberg oder in Fürstenberg oder in der Prignitz in Perleberg und Wittenberge. In diesen umliegenden Lagen der Gemeinden sind auf der einen Seite die Einkaufsmöglichkeiten und Ärztezentren erreichbar, das Haus selbst aber in einem Ortsteil der jeweiligen Kleinstadt, sodass hier auch Preise von 100.000 Euro möglich sind.

Welche Gegenden in der Prignitz sind empfehlenswert?

Es sind vor allem die Kleinstädte in der Prignitz und Ostprignitz, die bei Berlinern sehr beliebt sind. Wenn wir uns auf die Ostprignitz konzentrieren, wäre das zum Beispiel Neuruppin und Rheinsberg, von wo aus die Regionalbahn nach Berlin fährt, und was den Ort in Hinsicht auf die Anbindung sehr attraktiv macht. In der Prignitz sind besonders Perleberg und Wittenberge sowie die umliegenden Kommunen sehr interessant und empfehlenswert.

Wie ist die Infrastruktur in der Prignitz, gerade für junge Familien?

Die Infrastruktur ist weitestgehend sehr gut im Hinblick auf die Immobilien, die wir betreuen: Durch die Nähe zu den vielen Kleinstädten in der Prignitz sind Einkaufsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen und medizinische Versorgung sehr gut erreichbar. Wenn sich die  Immobilie in einem Ortsteil einer Kleinstadt befindet, gibt es im Ortsteil selbst häufig Gaststätten, Spielplätze und große Waldgebiete und Gewässer, ideal zum Erkunden mit dem Fahrrad.

Das bedeutet: Im Milieuschutzgebiet sind bauliche Aufwertungen von Immobilien in der Regel nicht realisierbar, mit der Folge, dass die daraus resultierenden Mietsteigerungen auch nicht eintreten.

Welche Immobilien bekommt man in der Prignitz für 300.000€ – 400.000€?

Häuser in der Preisklasse von 300.000 – 400.000 Euro, die wir im Verkauf betreuen, liegen vor allem in den zentrumsnahen Lagen der Prignitzer Kleinstädte bis hin zu Randgebieten. Die Immobilien sind saniert und diese Sanierungen wurden vor allem nach der Wendezeit vorgenommen – teilweise haben Eigentümer in den letzten zehn Jahren viel Geld für Sanierungen in die Hand genommen. Solche Häuser haben zudem beispielsweise Photovoltaik-Anlagen, neue Heizungsanlagen, große Grundstücke und gepflegte Gärten.

Wie sieht der Immobilienmarkt in der Prignitz aus?

Auf dem Prignitzer Immobilienmarkt beobachten wir einen demografischen Wandel, bei dem ältere Menschen, die 10, 20, 30 und sogar über 40 Jahre in ihren Häusern wohnen, aufgrund der Größe des Grundstücks und des Hauses diese nicht mehr pflegen können. Deswegen findet nach unseren Beobachtungen ein Wechsel statt, zwischen alten Eigentümern und jungen Familien, die aus dem teuren Berlin oder dem teuren Speckgürtel in die Prignitz ziehen, da von dort aus die Fahrtzeit nach Berlin auch nur eine halbe Stunde dauert.

Warum entscheiden sich Eigentümer in der Prignitz, dich zu beauftragen?

Als Berliner Unternehmen stehen uns sehr viele Möglichkeiten zur Verfügung, Interessenten für eine Immobilie zu finden, was sehr geschätzt wird. In unserer Kundendatei haben wir entsprechend viele Menschen aus Berlin, die genau in diese Region ziehen wollen – und die können wir direkt als potenzielle Käufer ansprechen. Außerdem steht uns eine große technologische Bandbreite an Know-How und Tools zur Verfügung, die wir bei der Immobilienbewertung oder im Online Marketing nutzen können, sowie zahlreiche Kontakte, wie Fotografen, Vermesser, Architekten und Energieberater.

Wie qualifizierst du die Käuferinnen und Käufer?

Vor dem eigentlichen Besichtigungstermin finden Anrufe bei den Interessenten statt, die sich für eine Immobilie angemeldet haben. In diesen persönlichen Gesprächen werden Rückfragen beantwortet, aber auch die Bonität geprüft und auf Liquiditätsfragen eingegangen. Hier wird auch geklärt, bei welchen Banken und mit welchen Modalitäten eine Finanzierung eingeholt werden kann. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist der Käufer qualifiziert.

Was passiert bei einem Besichtigungstermin?

Bei einem Besichtigungstermin ist in erster Linie wichtig, dass der Käufer einen guten Eindruck von der Immobilie erhält. Gerade bei einer Erstbesichtigung sind auch die ersten Emotionen wichtig, wenn es darum geht, Immobilien für Selbstnutzung und nicht für die Kapitalanlage zu verkaufen. Das gilt für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung, bei denen sich die Menschen die Frage stellen, wie gut die Immobilie für ihre Wohnbedürfnisse passt.

Was passiert bei den Preisverhandlungen?

Die Preisverhandlung ist der grundlegende Punkt, an dem sich Käufer und Verkäufer auf einen Preis einigen. Die Kunst des Maklers ist es, an diesem Punkt beide Seiten zusammenzubringen. Vereinzelt ist es nicht leicht, vereinzelt wiederum hingegen schon – grundsätzlich ist es das Ziel, dass jede Seite mit einem guten Bauchgefühl und einer zufriedenen Entscheidung aus diesem Immobiliendeal herausgehen sollte.

Wie sieht ein Notartermin bei dir aus?

Ein Notartermin ist für alle Parteien sehr wichtig und der entscheidende Punkt, auf den alle Parteien hinarbeiten – also die Käuferseite, die Verkäuferseite und die Makler. Es ist wichtig, dass früh genug der Kaufvertragsentwurf dem Käufer und Verkäufer vorgelegt wird, und dass die Inhalte des gesamten Vertrags geklärt worden sind, sodass wir am Tag des Notartermins im Saal tatsächlich per se nur noch den Vertrag vorlesen müssen.

Es kann in vereinzelten Fällen passieren, dass Rückfragen aufkommen – für die Klärung dieser Frage sind aber die guten Notariate da, mit denen wir zusammenarbeiten.

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