Kapitalanlage Immobilie

Mit einer Immobilie bauen Sie Ihr privates Vermögen auf und legen den Grundstein für Ihre Altersvorsorge.

Es ist ist sehr günstig sich mit Fremdkapital aufgrund der niedrigen Zinsen bei hoher Inflation („negativer Realzins“) Immobiliensachwerte aufzubauen. Schon kleine monatlich „Sparbeträge“ machen dies bei entsprechender Bonität möglich. Angenehmer Mehrwert: Auch Steuern lassen sich – vor allem bei Denkmalimmobilien – mit einem Immobilienkauf sparen.

Wenn Sie grundlegende Risiken beim Kauf einer Wohnung als Kapitalanlage vermeiden wollen, dann lassen Sie sich seriös von unseren unabhängigen Fachleuten beraten. Als von Banken und Bauträgern unabhängige Immobilienexperten verkaufen, vermieten und verwalten wir seit vielen Jahren Immobilien in Berlin, dem Berliner Umland und krisensicheren, renditestarken Standorten.

Bauen Sie wertvolles Immobilienvermögen auf!
Gerne zeigen wir Ihnen gern, wie das geht.

Wichtige Informationen für Kapitalanleger:

  • Ab wann ist der Kauf einer Wohnung für Ihre Vermögensbildung relevant?

    Hier streiten sich die „Experten“ doch sehr. Bis vor der Niedrigzinsphase, also bis vor 2009 war es üblich, überwiegend einkommensstarken Kunden (über 65.000 € pro Jahr Einkommen), die bereits eine Immobilie selber nutzen, zum Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage zu raten. Das änderte sich mit den niedrigen Zinsen und den steigenden Mieten. Mittlerweile können sich auch weniger gut betuchte Menschen Wohnraum als Kapitalanlage leisten, allerdings weniger in Großstädten als in Berlin. Sind aber diese Investitionen immer sinnvoll? Gerade durch staatliche Eingriffsversuche zur Regulierung und die nun wieder steigenden Zinsen könnten sich viele Wohnungen als Kapitalanlage nicht mehr rechnen.

    Sie sollten den Kauf einer Wohnimmobilie als Kapitalanlage in Betracht ziehen, wenn Sie neben dem positiven Kapitalfluss der einzelnen Immobilie langfristig Geld anlegen wollen. Unter langfristig verstehen wir als Immobilienexperten 10 Jahre oder mehr. Deutschland ist eines der letzten Länder, das Kapitalanlegern nach 10 Jahren den Gewinn beim Verkauf einer vermieteten Immobilie nicht mit dem Einkommen versteuert, d.h. Sie können den möglichen Gewinn „steuerfrei“ verbuchen. Ob diese Regelung aber in 10 Jahren noch aktuell ist, und ob Sie überhaupt einen Gewinn haben werden, ist natürlich ein Risiko, welches Sie beim Kauf bewerten sollten. Bitte unterhalten Sie sich auch mit Ihrem Steuerberater über die steuerlichen Themen vor der Kaufentscheidung.

    Neben dem langfristigen Investitionszeitraum, sollten Sie auch die Wertentwicklung im Auge behalten. Sofern die Zinsen wieder steigen, denken Sie bitte daran, dass die Immobilie für einen Käufer in z.B. 10 Jahren nicht unbedingt positiv im Kapitalfluss sein wird, so wie es heute für Sie ist. Vermutlich steigen auch die Mieteinnahmen in 10 Jahren, aber wie das Verhältnis zwischen möglichem Zinsanstieg und der Mietentwicklung in 10 Jahren ist, wissen wir heute nicht. Daher sollten Sie genau die Lage, sowie die Größe, den Grundriss und die besonderen Eigenschaften der Immobilien für mehrere potentielle Käufergruppen analysieren.

  • Wie kann ich mich beim Kauf einer Immobilie zur Kapitalanlage absichern?

    Gerade wenn Sie nicht vor Ort sind und wenig mit der Bewirtschaftung einer Immobilie zu haben wollen und über keine Vorkenntnisse des Immobilienmarktes verfügen ist es sehr wichtig die elementaren Absicherungen sowie Strukturen und Abläufe zu verstehen.

    Kaufpreiszahlungen

    In Deutschland regelt der Gesetzgeber die Zahlung des Kaufpreises sehr genau. Sie erhalten nur vom Notar die Aufforderung den Kaufpreis zu bezahlen. Dieser sichert sich ab, so dass Sie gegen Zahlung des Kaufpreises auch die Immobilie erhalten. Hierbei ist zwischen Neubau und Gebrauchtimmobilie zu unterscheiden. Kaufen Sie einen Neubau vom Papier zahlen Sie immer nach erfolgten Baufortschritten in ca. 5 bis 7 Einzelraten. Diese Regelung nennt sich Zahlung nach MABV (Makler und Bauträger Verordnung). Somit sind Sie in Deutschland maximal abgesichert, gerade im internationalen Vergleich. Kaufen Sie eine Bestandsimmobilie zahlen Sie den vollen Kaufpreis in einer Rate.

    Gesicherte Bauträgerfinanzierung

    Kaufen Sie vom Bauträger, muss dieser eine gesicherte Bauträgerfinanzierung vorweisen. Oftmals werden von den Bauträgerbanken Verkaufsquoten gefordert, z.B. 30 % bis 50 % des Projektvolumens muss verkauft sein, bevor die Baufinanzierung gesichert ist. Erst dann kann der Verkäufer Ihnen die erste Rate in Rechnung stellen. Somit wissen Sie, dass der Bauträger über die finanziellen Mittel verfügt, das Bauvorhaben zu realisieren. Denn auch die finanzierende Bank zahlt nur gegen Ergebnisse aus, also Verkaufszahlen und Baufortschritt.

    Baubegleitende Sachverständige (TÜV Gutachten)

    Sollte der Bauträger das nicht anbieten, können Sie die einzelnen Baumaßnahmen, wie z. B. Tiefbau, Hochbau, Innenausbau, Dach, Keller usw. von einem Sachverständigen abnehmen lassen. Die guten Bauträger bieten schon aus Eigeninteresse TÜV- oder DEKRA-Gutachter an, welche den Bau begleiten. Das sichert Sie als Laien vor unliebsamen Überraschungen, welche Sie auch erst in ein paar Jahren erreichen könnten. Baumängel sind gang und gäbe, das Meiste davon erkennen die Gutachter aber schon während des Baus. Dann können Mängel sofort behoben werden, denn auch nur dann gibt es das komplette Geld von Ihnen als Bauherr / Käufer.

    Seriöse Partner

    Diese erkennen Sie oftmals nicht auf den ersten Blick. Will heißen: Sie sollten genauer hinsehen. Hat der Bauträger Referenzen? Wie sind die vorherigen Projekte gelaufen? In welcher Qualität sind diese errichtet worden? Mit welchem Zeitverzug? Was steht im Internet über den Anbieter? Hat der Verkäufer eine gute Bonität, CREFO etc. prüfen. Wie sind die Kaufverträge aufgebaut, welche Bank finanziert den Bauträger? Sofern es ein internationales agierendes Unternehmen oder eine bekanntere Gesellschaft sind, sehen Sie bitte auch hier genauer nach. Die Markenbekanntheit oder die Größe sagen nicht unbedingt etwas über die Qualität des Baus und des Services aus.

    Professionelles Vermietungsmanagement / Hausverwaltung

    Ein stark unterschätztes Gebiet. Nur wenn Sie nach dem Kauf und der Fertigstellung der Immobilie einen guten lokalen Vermietungspartner vor Ort haben, der sich um die Vermietung und die Verwaltung kümmert, lohnt sich Ihre Investition. Es bringt Ihnen nichts eine tolle Immobilie zu besitzen, wenn die Mieter nicht zahlen, zu wenig zahlen oder ständig Ärger machen. Gute Verwalter und Vermieter können mit guten Prozessen und Verwaltungsaufgaben Ihnen das Leben erheblich erleichtern. Sparen Sie hier nicht an der falschen Stelle. Gute Verwalter kosten sicherlich mehr, dafür leisten diese aber auch mehr. In Relation zu dem Wert Ihrer Immobilie und dem Ärger, den Sie nicht haben, sind das aber Peanuts.

    Mietpool / Mietgarantie

    Immer wenn Sie das Wort Mietgarantie oder Mietpool hören, bedeutet es gleichzeitig, dass Sie sich keine Sorgen zu machen haben über den Erhalt der vertraglich zugesicherten Miete, über Leerstand, Mieterwechsel und Mietnomaden. Wichtig ist auch, wie nachhaltig der Garant seine Garantien nachweisen kann. Hier ist weniger das Kapital entscheidend, sondern vielmehr die Erfahrungen des Partners vor Ort mit Neuvermietungen in einem vergleichbaren Mietsegment. Sie geben im Falle einer Mietgarantie die Auswahl der Mieter und die komplette Verantwortung ab, sichern sich aber stabiles Einkommen und können sich dafür anderen Dingen im Leben widmen.

    In einem Mietpool kann es sogar sein, dass Sie, auch wenn Ihre Wohnung leer steht, Sie Miete aus dem Mietpool erhalten, da andere Wohnungen Miete generieren und hier quersubventioniert wird. Das kann besonders an Standorten sinnvoll sein, in denen gerade viele neue Wohnungen angeboten werden, denn am Anfang kann es zu Leerständen kommen. Diese Risiken werden durch Mietgarantien verhindert.

  • Wohnung als Altersvorsorge – Zu welchen Konditionen lohnt sich eine Investition in eine Wohnung?

    Nicht für jeden Investor ist der Kauf einer Berliner Wohnung als Kapitalanlage geeignet. Zunächst einmal geht es hier um die solide Bedarfsanalyse. Hierbei sollten für Sie als unseren Kunden in einem gemeinsamen Termin Ihre Ziele definiert werden. Was möchten Sie genau erreichen? Was sind Ihre Erwartungen? Haben Sie schon Erfahrungen mit Immobilien gemacht und investieren Sie auch in andere sogenannte Anlageformen? Wie sieht Ihr monatlicher Kapitalfluss ohne eine Immobilie als Kapitalanlage aus, und wie sähe dieser mit einer Immobilie aus? Haben Sie Kapital, das Sie lange in eine Immobilie binden können und wie hoch sähe eine mögliche Bankfinanzierung aus? Welches Budget kommt für Sie infrage und was gibt es an Immobilien auf dem Markt, die diesem Budget entsprechen?
    Welche Faktoren sind für Sie in Zukunft besonders relevant (z.B. hohe Mieteinnahmen, oder hohe Wertsteigerung, besondere Lage, usw.)? Gibt es für Sie konkrete Ziele, die nichts mit dem Kauf einer Immobilie zu tun haben, aber die für Sie genauso wichtig sind wie der Kauf selbst?

    UNSER RATSCHLAG:
    Achten Sie weniger auf den Kaufpreis, sondern auf die Mieteinnahme. Bsp.: Mieteinnahmen der Wohnung nach Abzug aller monatlichen Kosten (Netto-Kaltmiete – Nebenkosten) x 12 Monate = Ihre Jahreseinnahme. Diese sollte für Sie positiv sein, d. h. auch nach Abzug aller Kosten der Immobilie und Kosten des Kapitaldienstes sollten Sie im Jahr nicht „draufzahlen“. Das nennen wir den positiven Kapitalfluss. (Ausnahme sind sogenannte Steuersparmodelle – hier aber bitte ganz genau prüfen und von Ihrem Steuerberater gegenprüfen lassen).

  • Risiken beim Kauf einer Wohnung als Kapitalanlage

    Immer wieder werden wir von unseren Kunden auf die Risiken angesprochen. Was genau sind die Risiken beim Kauf einer Wohnung zur Kapitalanlage?

    Hierbei sollten wir unterscheiden, ob Sie eine Wohnung, die bereits vermietet ist oder einen Neubau bzw. eine freie Wohnung kaufen und diese dann selbst vermieten. Wohnungen, die bereits vermietet sind, haben den Nachteil, dass die Miete oftmals unter dem aktuellen Durchschnitt der am Markt erzielbaren Miete liegt, und dass Sie diese nur begrenzt anheben können (mehr dazu auch unter Mietpreisbremse, Mietspiegel, oder direkt beim Mieterverein). Das bedeutet, Wohnungen, die vermietet sind, werden oftmals preiswerter angeboten. Sie kaufen vermietete Wohnungen je nach Lage (Sehen Sie hierzu auch unseren Artikel „Mietrendite“) in Berlin in guten bis mittleren Lagen zwischen 1,5 % und 3 % Mietrendite pro Jahr. Der Vorteil beim Kauf einer vermieteten Wohnung ist jedoch wiederum der absolute Kaufpreis. Der Kaufpreis steht in Relation zur Mietrendite: ist die Mieteinnahme gering, wird auch der Kaufpreis geringer sein. Viele Kunden sind darauf spezialisiert, nur vermietete Wohnungen zu kaufen, diese zu renovieren und dann zu einem marktüblichen Satz zu vermieten bzw. die Miete anzupassen.

    Hier ein Beispiel:

    Kauf einer Wohnung in Berlin Marzahn, mittlere Lage, vermietet zu 4 € netto kalt nach Abzug aller Kosten. 70 Quadratmeter Wohnfläche in renovierungsbedürftigem Zustand. Am Markt erzielbare Miete nach Renovierung gemäß Mietspiegel mit bestehendem Mieter 8,00 €.
    Kaufpreis der Wohnung mit Mieter beträgt 117.600 € = 2,86 % Rendite.
    Marktwert der Wohnung nach Renovierung und Anhebung der Miete auf 8,00 € bei gleicher Rendite von 2,86 % = 234.900 €. Sie haben also eine Preisdifferenz derselben Wohnung (gleiche Lage, gleicher Grundriss, gleiche Besonderheit nur in einem besseren Zustand) von 234.900 € – 117.600 € = 117.300 €. Das ist praktisch eine Verdoppelung des Wertes. Hier sind noch keine Wertsteigerungen per se eingerechnet, ebenso nicht die Tatsache, ob der Mieter überhaupt die Wohnung nach Renovierung bezahlen möchte etc. Sie sollten auch die Kosten für die Renovierung der Wohnung einrechnen und entsprechend Zeit mitbringen, die Wohnung zu renovieren. Prüfen Sie auch vor allem in Berlin die lokalen Gesetze. Hier ist besonders die Mietpreisbremse zu nennen. In jedem Fall sollten Sie aber zum Mietspiegel kalkulieren.

    Der Kauf einer leeren Wohnung richtet sich also vielmehr nach dem am Markt erzielbaren Kaufpreis pro Quadratmeter in der Lage und der am Markt erzielbaren Miete pro Quadratmeter. Zu bauende oder leere Wohnungen können ja auch für Käufer interessant sein, die dort selbst wohnen möchten, also keine Kapitalanleger sind.
    Arbeiten wir mit unserem Beispiel Wohnung aus Berlin-Marzahn weiter. Die Wohnung ist renoviert, leer und hat einen am Markt erzielbaren Kaufpreis in Berlin-Marzahn von ca. 3.500 € (siehe: Online-Immobilienbewertung). 70 Quadratmeter x 3500 € = 245.000 € Kaufpreis. Miete nach Marktwert (nicht nach Mietspiegel!) beträgt 10€ netto kalt. Das sind 8.400€ pro Jahr positiver Kapitalfluss. Sie kaufen diese Wohnung also mit der Chance, eine Mietrendite von 3,43 % zu erwirtschaften. Das ist ein guter Wert. Bitte gehen Sie auch davon aus, dass der Verkäufer die Wohnung zu einem höheren Preis verkaufen kann als 3.500 € den Quadratmeter, denn viele Kunden würden so eine Wohnung kaufen und bis zu 4.000€ oder mehr den Quadratmeter bezahlen. Eigennutzer zahlen für schöne Wohnungen in dieser Größe und Lage oftmals noch mehr.

    Unsere Ratschläge:

    • Kauf einer leeren Wohnung, bzw. Neubauwohnung: Prüfen Sie genau die am Markt zu erzielende Miete. Sprechen Sie mit einem Immobilienexperten über die Mieteinnahmen und erkundigen Sie sich im Internet über vergleichbaren Wohnungen in gleicher Lage. Lesen Sie auch den Mietspiegel  – dieser gilt jedoch nicht für Neubauwohnungen – und setzen Sie die Immobilie in Relation zur Miete.
    • Kauf einer vermieteten Wohnung: Hier gilt es, den Mietvertrag besonders genau zu prüfen. Das sollten Sie in jedem Fall mit einer Hausverwaltung Ihrer Wahl und einem Fachanwalt für Mietrecht unternehmen. Nicht alle Mietverträge erlauben Mietsteigerungen und umfassende Renovierung der Wohnung. Sprechen Sie auch mit dem Mieter/der Mieterin persönlich und machen Sie sich ein Bild von der Situation, in der sich die Wohnung befindet. Ist der Mieter/die Mieterin überhaupt in der Lage, mehr Miete zu bezahlen oder nicht?
    • Wenn Sie einen Immobilienmakler Ihres Vertrauens gefunden haben, fragen Sie diesen, ob er auch die Verwaltung nach dem Kauf Ihrer Wohnung anbietet (=Sondereigentumsverwaltung). Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn Sie auch nach dem Kauf denselben Partner haben, der Sie durch Ihre Investitionsphase und den Vermögensaufbau begleitet.
  • Warum investieren Menschen in Wohnungen statt in andere Sachwerte?

    Das ist eine eher subjektive und sehr deutsche Wahrnehmung. Immobilien als Kapitalanlage für Privatinvestoren sind auf der ganzen Welt sehr beliebt, weitaus mehr als in Deutschland.

    So liegt die Mieterquote beispielsweise in Berlin immer noch über 70 %. Das ist für eine Großstadt in Europa absolut einmalig. Auch international, mit USA, China, etc. gibt es keine Metropole, in der so wenig Menschen Wohnungen als Kapitalanlage besitzen wie in Berlin. Daher ist die aktuelle Entwicklung eher ein Aufholen als ein wirklicher Strategiewechsel, der auch hauptsächlich mit den niedrigen Zinsen zu tun hat. Immobilien gelten aber mittlerweile als sexy und viele Menschen träumen vom passiven Einkommen. Das bedeutet, die Wohnung trägt sich selbst, generiert ein frei verfügbares Einkommen und trägt zur Bestreitung der Lebenshaltungskosten bei. Viele Kapitalanleger möchten gerne bis zur Rente mehrere Wohnungen erwerben, diese bis zur Rente möglichst schuldenfrei haben, und dann von den Mieteinnahmen in der Rente leben.

    Im Vergleich zu anderen Investitionsmöglichkeiten bietet die Immobilie – bei guter Prüfung vor dem Kauf – neben dem frei verfügbaren Kapitalfluss zeitliche Sicherheit an. Bei Immobilien können Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Sie Ihre Miete bekommen, zumindest im Vergleich zu Aktien oder anderen Investments.

    Die Wertsteigerung oder auch ein möglicher Wertverlust einer Immobilie muss nicht realisiert werden, denn Sie erzeugen ja einen positiven Kapitalfluss. Im Falle einer Wertsteigerung müssen Sie diesen nicht realisieren, Sie können den Gewinn auch als stille Reserve „liegen lassen“ und erst beim Verkauf realisieren. In jedem Fall sind Sie als Eigentümer von Immobilien in einer sehr guten Position, wenn Sie diese mit anderen Optionen vergleichen. Der einzige Nachteil ist, wie der Name schon sagt, das Problem der „Immobilität“, sprich ein möglicher Verkauf oder Kauf ist immer mit zum Teil erheblichen Kosten für die Vertragspartner verbunden. In Zeiten niedriger Zinsen nehmen viele Menschen die Immobilität in Kauf, solange sie eine stabile Einnahme generiert.

    Unser Ratschlag:

    Kaufen Sie Immobilien als Kapitalanlage, wenn Sie sich auch mit den anderen Optionen beschäftigt haben. Konkret: Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle oder Kunst. Bitte prüfen Sie die einzelnen Vor- und Nachteile jeder dieser Investitionschancen für sich und vergleichen Sie diese mit Ihren Zielen und Ihrer persönlicher Lebensplanung. Wir raten dazu, nicht nur auf Immobilien zu setzen, sondern eine für Sie passende Mischung zu erstellen. Gerne stellen wir Ihnen auch hier Empfehlungen zu guten Vermögensverwaltern aus.

  • Vorteile beim Kauf einer Wohnimmobilie als Kapitalanlage
    • Passives Einkommen: Die Immobilie generiert einen positiven Kapitalfluss für Sie, ohne dass Sie eine Dienstleistung erbringen müssen.
    • Wertsteigerung: Immobilien steigen historisch gesehen im Wert, sofern diese gepflegt werden.
    • Hohe Darlehenssummen abrufbar: Durch Bankfinanzierungen können Sie mit relativ wenig eigenem Geld eine Immobilie kaufen. Faustformel: 20 % Eigenmittel, 80 % Fremdmittel. Bei welcher anderen Investition gibt es diese Chance?
    • Langfristiges Denken zwingt Sie als Eigentümer dazu, einen guten Haushalt zu führen und mit der Immobilie und den Mietern (Ihren Kunden) gut umzugehen. Das ist gesellschaftspolitisch nicht unbedeutend.
    • Variable Nutzung: Sie können die Wohnung auch selbst bewohnen, wenn es in Ihre Lebensphase passt. Das bedeutet, Sie wandeln ein Investitionsgut (Einkommen) in ein Konsumgut (Wohnen) um.
    • Mögliche Wertverluste müssen Sie nicht realisieren, sofern Sie einen positiven Kapitalfluss aus der besagten Immobilie erwirtschaften.
    • Risiko des Verlustes Ihres Kapitals im Vergleich zu alternativen Kapitalanlagen eher gering. Eine Immobilie in guter Lage wird praktisch immer genutzt und stellt somit immer einen Wert an sich dar. Gegen etwaige Schäden durch Mieter, Unwetter etc. können Sie sich vergleichsweise gut absichern.
    • Steuervorteile: Sie haben diverse Optionen, Ihre Investition steuerlich geltend zu machen. Sprechen Sie hierzu direkt mit einem Steuerberater Ihres Vertrauens.
  • Nachteile beim Kauf einer Wohnimmobilie als Kapitalanlage
    • Immobilität, d. h. Sie bekommen die Immobilie nicht einfach und ohne Kosten schnell verkauft.
    • Kaufnebenkosten, d. h. Sie haben erhebliche Kaufnebenkosten (Notar, Gericht, Bank, Steuern, Makler, usw.)
    • Sehr langfristige Investition: Das kann auch ein Nachteil sein, was passiert wenn sich unerwartet Ihr Einkommen verändert, Sie krank werden, umziehen, Scheidung usw.
    • Unterhaltungskosten können steigen: Bei Immobilien gibt es immer Investitionen, die Sie tätigen sollten (neue Heizung, Dach, Keller, Treppenhaus, Küche, Badezimmer etc.). Hierzu sollten Sie sich im Rahmen der Investitionsplanung genaue Gedanken machen.
    • Miete wird nicht bezahlt, Mietnomaden usw. Das sind zwar absolute Ausnahmefälle, sollten aber als Risiko bewertet werden.
    • Anschlussfinanzierung nach Ablauf Ihres Darlehensvertrages wird nicht oder nur zu sehr ungünstigen Konditionen für Sie finanziert. Das ist ebenfalls eher unwahrscheinlich bei guter Finanzplanung durch einen Finanzmakler Ihres Vertrauens, muss aber ebenfalls bedacht werden.
    • Erheblicher Wertverlust Ihrer Immobilie Wenn negative demographische Faktoren eintreten, keine Arbeitsplätze vor Ort sind etc., wandern die Mieter in andere Regionen ab. Ihre Immobilie wird also nicht genutzt und es werden keine Einnahmen generiert. Das ist in guten Lagen eher unwahrscheinlich, sollte aber als Risiko angesehen werden.
  • Achim Amann

    Telefon: +49 30 – 679 48 646
    E-Mail: aa@blp-immobilien.com

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