Die Mietpreiskarte von BLI zeigt deutlich: Berliner Mieten steigen unaufhaltsam weiter

Für das ganze Verkehrsnetz Berlins sind die Wohnbereiche rund um die U- und S-Bahnstationen erfasst worden

Berlin, 16. Februar 2018

Berliner Kaufpreise

Bei einem kurzen Blick auf die neue Mietpreiskarte von Black Label Immobilien (bli) wird schnell klar, dass die Mieten in Berlin wieder dramatisch gestiegen sind. Der Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass die Wohnungsmieten im S-Bahngürtel Berlins im Durchschnitt um ein bis zwei Euro pro Quadratmeter nach oben geklettert sind. S-Bahnknoten wie beispielsweise die Stationen Jungfernheide und Greifswalder Straße sind sogar proportional zwischen drei bis vier Euro im Marktpreis angestiegen.

Innerhalb des S-Bahngürtels sind keine Mieten mehr unter elf Euro pro Quadratmeter zu finden. „Das Delta zwischen Mietspiegel und dem tatsächlichen Marktpreis vergrößert sich von Jahr zu Jahr. Wir können bei der neuen Mietpreiskarte deutlich erkennen, dass die Mieten nicht wieder sinken. Solange es zu wenige Mietwohnungen gibt, wird sich an dieser Situation auch nichts ändern“, beschreibt Achim Amann, Mitgeschäftsführer von Black Label Immobilien, die sich zuspitzende Marktlage bei Mietwohnungen in der Hauptstadt.

 

Die Mietpreiskarte gibt einen Einblick zu den aktuellen Quadratmeterpreisen von Mietwohnungen

Angelehnt an ein Londoner Modell umfasst die unverbindliche Marktwertschätzung von bli das ganze Verkehrsnetz von Berlin. Die aktuell ermittelten Quadratmeterpreise beziehen sich dabei auf die Wohnbereiche rund um die U- und S-Bahnstationen. Die Auswertung ist eine Kombination aus eigenen Erhebungen von bli und Ergebnissen mit der Software „MarktNavigator“ des Internetportals Immobilienscout24. „Diese praktische Übersicht ist als Einstiegshilfe für unsere Kunden gedacht, die sich einen ersten Überblick auf dem Berliner Immobilienmarkt verschaffen wollen. Uns helfen die jährlichen Referenzpreise, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und Mietpreisentwicklungen realistisch für unsere Kunden einschätzen zu können“, erklärt Achim Amann, Mitgeschäftsführer von Black Label Immobilien, den Nutzen der übersichtlichen Mietpreiskarte. Hier findet sich die aktuelle Erhebung über die aktuellen Mietpreise in Berlin: https://blacklabelimmobilien.de/mieten-oder-kaufen/.

Black Label Immobilien rät Mietern dazu, das eigene Lebensmodell zu überdenken

Wohnungen, die tatsächlich dem Mietspiegel unterliegen, sind immer schwerer in der Hauptstadt zu finden. Um der Mietpreisbremse auszuweichen, kaufen Investoren mittlerweile bevorzugt Neubauten oder sanieren Altbauten, um die marktüblichen Mieten verlangen zu können. Deutsche Investoren bevorzugen dabei besonders Objekte, die eine gute Rendite versprechen. Ausländer aus China oder den USA sind vor allem an Immobilien innerhalb des S-Bahnrings interessiert – die Lage und der Zustand der Wohnung muss stimmen. Sie gehen davon aus, dass trotz der geringeren Rendite die Mietpreise durch die gute zentrale Lage tendenziell weiter steigen werden.

„Deshalb rate ich Wohnungssuchenden, das eigene Lebensmodell neu zu überdenken und sich zunächst folgende Fragen zu stellen: Wieviel Zeit würde ich täglich in Kauf nehmen, um zur Arbeit zu pendeln? Lohnt es sich für mich noch trotz der hohen Mieten in der City zu wohnen? Vielleicht gibt es auch attraktive Jobs im Umland oder man könnte mehr Homeoffice machen, denn das Wohnen innerhalb des S-Bahngürtels ist mit einem Durchschnittseinkommen kaum noch bezahlbar“, gibt Achim Amann positive Denkanstöße, um sich der veränderten Wohnsituation in Berlin anzupassen.



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