Wie entwickeln sich Bauzinsen, Immobilienpreise und die Bezahlbarkeit von Wohneigentum wirklich? Im 75. Berliner Immobiliengespräch spricht Achim Amann mit Oliver Rakau von Oxford Economics über genau die Frage, die viele Käufer, Verkäufer und Investoren aktuell beschäftigt: Jetzt handeln oder weiter abwarten?
Oliver Rakau, stellvertretender Leiter des europäischen Teams bei Oxford Economics, ordnet ein, warum die Inflation allein nicht ausreicht, um fallende Finanzierungszinsen zu erwarten, weshalb hohe Staatsdefizite langfristige Kapitalmarktzinsen eher stützen können und warum der Wohnungsmarkt trotz schwieriger Finanzierungsbedingungen unter Druck bleibt.
Gerade für Käufer, Eigentümer und Kapitalanleger ist dieses Gespräch relevant, weil es eine Entwicklung sichtbar macht, die im Alltag vieler Marktteilnehmer bereits spürbar ist:
Wohnraum bleibt knapp, Neubau bleibt schwierig, die Finanzierung wird nicht automatisch leichter – und genau daraus entstehen neue Verschiebungen im Markt.
Worum es in diesem Video geht
Das Gespräch beleuchtet unter anderem:
- warum sinkende Inflation nicht automatisch zu deutlich günstigeren Bauzinsen führt
- weshalb Staaten, Kapitalmärkte und Immobilienfinanzierung enger zusammenhängen, als viele denken
- warum die Bezahlbarkeit von Wohneigentum für viele Haushalte schwieriger wird
- weshalb Knappheit am Wohnungsmarkt Preise eher stützen kann, auch wenn die Zahl der Transaktionen sinkt
- was das für Selbstnutzer, junge Familien und Kapitalanleger bedeutet
- warum Deutschland beim Wohnungsbau strukturelle Probleme hat, die sich nicht kurzfristig lösen lassen
Für wen dieses Gespräch besonders interessant ist
Das Video ist besonders relevant für:
- Käufer, die wissen wollen, ob bessere Finanzierungsbedingungen realistisch sind
- Eigentümer, die die Marktstimmung richtig einschätzen möchten
- Investoren, die Chancen und Risiken im aktuellen Umfeld nüchtern bewerten wollen
- Marktteilnehmer, die verstehen möchten, warum Knappheit, Regulierung und Finanzierung heute zusammen gedacht werden müssen